SIE HABEN FREUDE AN HERAUSFORDERNDEN AUFGABEN? SIE HABEN EIN HOHES INTERESSE AN PRAXISNAHEN PROBLEMSTELLUNGEN? DAS FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KERAMISCHE TECHNOLOGIEN UND SYSTEME VERGIBT AM STANDORT HERMSDORF EINE STELLE FÜR EINE/N
Masterarbeit zum Thema "Entwicklung einer Vorrichtung zum "Plugging" keramischer Kapillaren zur Sauerstoffherstellung"

Das Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) ist eines von 72 Instituten und Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland mit rund 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und betreibt anwendungsorientierte Forschung für Hochleistungskeramik. Die drei Standorte in Dresden und Hermsdorf (Thüringen) formen das größte Keramikforschungsinstitut Europas. Als Forschungs- und Technologiedienstleister entwickeln wir moderne keramische Hochleistungswerkstoffe, industrierelevante Herstellungsverfahren sowie prototypische Bauteile und Systeme in vollständigen Fertigungslinien bis in den Pilotmaßstab.

Hintergrund
Durch die Anreicherung der Verbrennungsluft mit Sauerstoff ist es möglich, die Energieeffizienz industrieller
Verbrennungsprozesse zu erhöhen. Die Bereitstellung des Sauerstoffes kann durch die kostenintensive kryogene
Luftzerlegung, das Druckwechseladsorptionsverfahren oder über den Einsatz keramischer sauerstoffpermeabler
Hochtemperaturmembranen erfolgen. Die im Fraunhofer IKTS Hermsdorf entwickelten keramischen Membranmodule
aus mischleitenden Materialien (z. B. Ba0,5Sr0,5Co0,8Fe0,2O3-d) können aufgrund ihrer Eigenschaften direkt in den
Brennprozess integriert werden. Perspektivisch gesehen ist jedoch der Bau kleiner Module für viele Wirtschaftsbereiche,
wie chemische Industrie, Medizintechnik, Fischzucht und Abwasseraufbereitung wirtschaftlich interessant. Das ist mit
asymmetrischen Kapillarmembranen möglich.

Aufgabenstellung
Für die modulare Anordnung der keramischen Kapillarmembranen mit einem Innendurchmesser von ca. 3 mm ist ein
einseitiger Verschluss erforderlich. Das soll in Anlehnung an das sogenannte „Plugging-Verfahren“ erfolgen, bei dem
eine Paste mit einem hohen Feststoffgehalt in das zu verschließende Rohrende eingefüllt wird.
Ziel der Masterarbeit ist es, eine geeignete Vorrichtung für das Pluggen von Rohr-Membranen im Labormaßstab zu
entwickeln.

Was Sie mitbringen

Sie sind aktuell an einer Hochschule oder Universität immatrikuliert, studieren Werkstoffwissenschaft, Chemie, Chemieingenieurwesen, Physik oder ähnliches und sind auf der Suche nach einem Thema zur Erstellung Ihrer Abschlussarbeit.
Sie haben bereits ein Vordiplom und zeichnen sich durch eine selbstständige und gründliche Arbeitsweise aus.

Was Sie erwarten können

Wir bieten Ihnen ein spannendes und interdisziplinäres Arbeitsumfeld mit Verantwortung und Raum für Ihre Ideen. Sie sind Teil eines jungen und dynamischen Teams und haben die Möglichkeit, die strategische Weiterentwicklung des Fraunhofer IKTS aktiv zu begleiten.
Die Vergütung richtet sich nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung der Hilfskräfte.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir eröffnen neue Wege.

Fragen beantworten Ihnen gern:

Frau Ute Pippardt
Telefon: 036601 9301 4919
Email: ute.pippardt@ikts.fraunhofer.de

Andy Vogel
Telefon: 036601 9301 2621
Email: andy.vogel@ikts.fraunhofer.de

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Kennziffer: IKTS-2018-67-HD Bewerbungsfrist: 15.01.2019
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