Das Fraunhofer ISC bietet ab sofort oder nach Absprache an seinem Standort in Würzburg eine
Masterarbeit zum Thema „Synthese und Charakterisierung von lumineszierenden ID-Markerpartikeln“

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit 72 Instituten eine der führenden Organisationen für angewandte Forschung in Europa. Im Fraunhofer ISC werden Werkstofflösungen für unterschiedlichste Anwendungen auf Basis einer einzigartigen Kombination aus Material-, Verarbeitungs-, Anwendungs- und Analytik-Know-how erarbeitet. Mit Blick auf den effizienten Einsatz von Ressourcen und Energie setzt das Institut für seine Entwicklungen
auf den Einsatz nachwachsender und umweltfreundlicher Rohstoffe, die Substitution kritischer Werkstoffe sowie auf intelligente und nachhaltige Verfahren.

Im Zuge der Globalisierung ist die Fälschungssicherheit hinsichtlich finanzieller und gesundheitlicher Aspekte ein Thema mit stetig zunehmender Relevanz. In einem wachsenden und offenen Weltmarkt, wird es für Schwarzmarkthändler immer einfacher, gefälschte Produkte zu verkaufen. Daher ist es von Bedeutung, Materialien und Produktkomponenten dauerhaft, wirtschaftlich, nachhaltig und eindeutig zu kennzeichnen, um das Endprodukt identifizieren und seinen Herstellungspfad zurückverfolgen zu können.

Standard-Markierungsverfahren, wie der Barcode sind sehr leicht zu fälschen und werden oftmals erst auf das Endprodukt aufgebracht. Deswegen ist es schwierig, Produkte nachzuverfolgen und somit Produktfälschungen aufzudecken.

Partikuläre Systeme mit einzigartigen optischen Eigenschaften bieten sich als fälschungssicherere materialbasierte Markersysteme an. Durch die Assemblierung von lumineszierenden Nanopartikeln, welche charakteristische optische Eigenschaften besitzen, ist es möglich, partikuläre Überstrukturen (Suprapartikel) mit einzigartigen optischen Merkmalen (ID-Code) zu erzeugen.

Im Rahmen der ausgeschriebenen wissenschaftlichen Arbeit, sollen lumineszierende Nanopartikel synthetisiert und charakterisiert werden. Insbesondere sollen diese Partikelsysteme anhand von mehreren Syntheserouten zu Suprapartikeln assembliert und
miteinander verglichen werden.

Was Sie mitbringen

Sie studieren in einem technischen oder naturwissenschaftlichen Studiengang mit der Fachrichtung Materialwissenschaften, Physik, Chemie oder Vergleichbares und haben Freude an einer eigenverantwortlichen und selbstständigen Tätigkeit.

Sicheres und selbstständiges Arbeiten im Labor. Gute bis sehr gute Kenntnisse im Bereich nano- und mikropartikuläre Materialien sind wünschenswert.

Was Sie erwarten können

  • ein freundliches und kreatives Arbeitsklima
  • ein innovatives Forschungsumfeld
  • Gestaltungsfreiraum in der Forschung

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Bitte senden Sie uns Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen vorzugsweise online über den unten stehenden Link. Bei konkreten Fragen zur Stelle können Sie sich auch direkt an folgenden Ansprechpartner wenden:

Dr. Susanne Wintzheimer
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Neunerplatz 2
97082 Würzburg
E-Mail:susanne.wintzheimer@isc.fraunhofer.de
Tel: 0931 4100 - 413
oder:
sarah.wenderoth@uni-wuerzburg.de
stephan.muessig@uni-wuerzburg.de


Kennziffer: ISC-2019-10 Bewerbungsfrist: 1.9.2019
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