WIR BEI FRAUNHOFER BIETEN IHNEN AB 01.06.2019 ODER SPÄTER EINE SPANNENDE TÄTIGKEIT ALS
Studentische Hilfskraft (w/m) für ein Praxisprojekt oder für die Bachelor- oder Masterarbeit im Bereich "Signalverarbeitung für FMCW-Radarsysteme"

Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wacht­berg bei Bonn untersucht Konzepte, Methoden und Systeme für elektromagnetische Sensoren, insbesondere im Bereich der Radartechnik und der Radiometrie. Das Institut bearbeitet zurzeit zahlreiche multinationale Forschungsprojekte mit akademischen und industriellen Partnern und ist hervorragend innerhalb der internationalen Forschungslandschaft vernetzt. Das FHR als eines von 72 Instituten und Einrich­tungen der Fraunhofer-Gesellschaft ist mit ca. 330 Mitarbeitenden eines der führenden Radarforschungsinstitute in Europa.

Zur Untersuchung des Dauerstrichbetriebs von Radarsystemen zur Weltraumbeobachtung wird in der Abteilung "Array-gestützte Radarbildgebung" (ARB) ein Forschungsprojekt durchgeführt. In diesem Zusammenhang werden neue Konzepte zur Entwicklung von Radarempfangssystemen im Dauerstrichbetrieb erarbeitet. Dabei spielen mechanische, signalverarbeitungstechnische sowie Hochfrequenz-Aspekte eine entscheidende Rolle.

Für die vielfältigen Untersuchungen von Überkopplungseigenschaften eines FMCW-Großradarsystems und die Entwicklung von aktiven Unterdrückungverfahren suchen wir eine

studentische Hilfskraft (m/w) in Voll- oder Teilzeit.

Aufgrund der kontinuierlichen Abstrahlung des Sendesignals und des kontinuierlichen Empfangs der reflektierten Radarwellen kommt es zu einer Überkopplung zwischen dem Sende- und Empfangssystem. Diese Überkopplung kann je nach Konfiguration und Beamformung zu einer Übersteuerung der ersten Empfangsstufe führen. Im Rahmen dieser Arbeit ist eine simulative Untersuchung der überkoppelten Leistung für verschiedene Beobachtungsszenarien zu erarbeiten. 

Um einer Übersteuerung der ersten Verstärkerstufe entgegenzuwirken, sollen aktive Cancellation-Verfahren untersucht und experimentell angewendet werden. Dabei wird das Empfangssignal vor der ersten Verstärkerstufe ausgekoppelt, analysiert und ein gegenphasiges Auslöschungssignal eingekoppelt. Aufgrund der Phased-Array-Anordnung des Systems ist dies eine besondere Herausforderung, da das Überkopplungssignal an jedem Empfänger mit unterschiedlicher Phase anliegt. Im Rahmen der Arbeit sollen mögliche Verfahren betrachtet und experimentell verifiziert werden. Dazu wären bspw. Umsetzungen von entsprechenden Algorithmen auf FPGAs denkbar.

Was Sie mitbringen

  • Immatrikulation an einer Hochschule im Bereich Elektrotechnik, Informationstechnik oder vergleichbar
  • Kenntnisse in MATLAB
  • Kenntnisse in der Radartechnik
  • Erfahrungen in der Simulation von Antennen sind von Vorteil
  • Schnelle Einarbeitung in Problemstellungen
  • Idealerweise Kenntnisse in der FPGA-Entwicklung zur realzeitlichen Umsetzung von Algorithmen
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Was Sie erwarten können

  • Ein modern ausgestattetes und kollegial geprägtes Arbeitsumfeld
  • Attraktive Rahmenbedingungen bei einer der größten Forschungsorganisationen für anwendungsorientierte Forschung in Europa
  • Eine fachkompetente Betreuung
  • Spannende Einblicke in hochaktuelle Forschungsbereiche
  • Ein hoch motiviertes, dynamisches und interdisziplinäres Team
  • Möglichkeiten für eine weiterführende Beschäftigung
Die Vergütung richtet sich nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung der Hilfskräfte.
Die Stelle ist zunächst für die Dauer von 6 Monate befristet.
Die Stelle kann auch in Teilzeit besetzt werden.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Wir weisen darauf hin, dass die gewählte Berufsbezeichnung auch das dritte Geschlecht miteinbezieht.
Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf eine geschlechtsunabhängige berufliche Gleichstellung.

Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir eröffnen neue Wege.

Fragen zu dieser Position beantworten Ihnen gerne:

Herr Björn Staufenbiel
Tel. +49 228 9435-79024
oder
Herr Kai Westhöfer
Tel. +49 228 9435-79062

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Kennziffer: FHR-2019-24 Bewerbungsfrist:
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