WIR BEI FRAUNHOFER AM STANDORT DRESDEN-GRUNA BIETEN IHNEN AB SOFORT EINE SPANNENDE TÄTIGKEIT IM FORSCHUNGSFELD ELEKTRONIK UND MIKROSYSTEMTECHNIK.
Bachelor-/ Master-/ Diplomarbeit bzw. studentische Hilfskraft zum Thema "Entwicklung einer Hochtemperaturmessmethode"

Das Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS ist eines von 72 Instituten und Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland mit rund 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und betreibt anwendungsorientierte Forschung für Hochleistungskeramik. Die drei Standorte in Dresden und Hermsdorf (Thüringen) formen das größte Keramikforschungsinstitut Europas. Als Forschungs- und Technologiedienstleister entwickeln wir moderne keramische Hochleistungswerkstoffe, industrierelevante Herstellungsverfahren sowie prototypische Bauteile und Systeme in vollständigen
Fertigungslinien bis in den Pilotmaßstab. Darüber hinaus umfasst das Portfolio die Kompetenzen Werkstoffdiagnose und -prüfung.

Die Arbeitsgruppe Mikrosysteme, LTCC und HTCC beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit der Entwicklung von Messumformern zur Bestimmung physikalischer Messgrößen, wie Temperatur, Druck oder Kraft. Einer der am häufigsten verwendeten Messsignalwandler für Sensoren sind Widerstände, die ihren Wert durch Dehnung bzw. Stauchung oder Temperaturschwankungen ändern. Sie werden oft in Form einer Messbrücke zusammengeschaltet und über eine Spannungsänderung ausgewertet. In den letzten Jahren wurden verstärkt Anstrengungen unternommen, um direkt im Prozessbereich von Reaktionskammern (chemische Industrie) oder direkt in heißen Reaktionsabgasen verfahrenstechnisch wichtige Prozesskenngrößen (Druck oder Kraft) zu ermitteln. Ein Beispiel dafür ist der Abgasstrang von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

Herausforderungen sind dabei nicht nur die Materialeigenschaften bei hohen Temperaturen sondern auch deren Parameterstreuungen, welche durch die Abscheidetechnologie bedingt werden. Dadurch ergeben sich bei einer Widerstandsmessbrücke unter hohen Temperaturen hohe elektrische Nullsignale, Temperaturabhängigkeit der Messspanne und ggf. ein Signaldrift.

Deshalb besteht Bedarf zur Erarbeitung passiver Kompensationsschaltungen, die für Anwendungen unter hohen Arbeitstemperaturen ausgelegt sind.

Im Rahmen eines Praktikums oder einer hilfswissenschaftlichen Tätigkeit (HiWi) sollen geeignete Widerstandskompensationsmethoden zur Optimierung der sensorischen Performance einer Messbrücke entwickelt und charakterisiert werden.

Folgendes Aufgabenspektrum erwartet Sie:

  • Patent- und Literaturrecherche von verschiedenen Kompensationsmessmethoden zur Optimierung von sensorischen Widerstandsbrücken (Voll- und Halbbrücke),
  • Entwicklung eines Konzepts zum Test von verschiedenen Kompensationsmethoden
  • Analytische Berechnung, Auswertung und ggf. Simulation von Kompensationsmethoden 
  • Entwurf und fertigungsgerechte Konstruktion von Kompensationsschaltungen unter Verwendung von CAD-Programmen und den Vorgaben von vorhandenen Probengeometrien
  • Bewertung der Eignung der neuen Kompensationsmethoden anhand von Testschaltungen auf keramischer Basis

Was Sie mitbringen

Sie studieren Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Werkstoffwissenschaft oder einen vergleichbaren Studiengang.

Zusätzlich verfügen Sie über folgende Kompetenzen und Fähigkeiten:
  • Freude an praktischen Durchführungen sowie Experimentiergeschick
  • Selbstständigkeit, Motivation, Teamfähigkeit und Kommunikationsfreude
  • Grundkenntnisse in Elektrotechnik (Analoge Schaltung bzw. Schaltungstechnik)
  • Grundlagen in der Simulation und Programmierung von Vorteil

Was Sie erwarten können

Wir bieten Ihnen einen interessanten Einblick in vielfältige Themenfelder der angewandten Forschung. Das im Studium angeeignete Wissen zur konstruktiven Lösung von Problemen kann in unserem jungen, interdisziplinären Team weiter ausgebaut und vertieft werden.
Die Vergütung richtet sich nach den Richtlinien des Bundes über Praktikantenvergütungen.
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden bzw. 35 Stunden im Falle einer Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Wir weisen darauf hin, dass die gewählte Berufsbezeichnung auch das dritte Geschlecht miteinbezieht.
Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf eine geschlechtsunabhängige berufliche Gleichstellung.

Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir eröffnen neue Wege.

Fragen zur Stelle beantwortet Ihnen gern: 
Herr Dr.-Ing. S. Ziesche
Tel.: +49 351 2553-7875

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Kennziffer: IKTS-2019-76-DD Bewerbungsfrist:
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