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Abschlussarbeit zum Thema "Entwicklung eines Multi-Kamera-Systems zur Prüfung zufällig orientierten Bauteilen"

Eine hohe Produktqualität wird nicht nur durch stabile Fertigungsprozesse ermöglicht, sondern diese muss auch durch eine funktionierende Qualitätsüberwachung abgesichert werden. Es existieren zwar bereits sehr leistungsfähige optische Qualitätsüberwachungssysteme. Eine derzeit ungelöste Herausforderung ist die optische Fehlerüberwachung von Bauteilen, die in zufälliger Lage und Orientierung aus den jeweiligen Produktionsprozessen in schneller Abfolge ausgebracht oder im freien Fall ausgestoßen werden.
Ziel dieser Arbeit ist es, ein Überwachungssystem für geometrisch einfache Bauteile (z.B. Zylinderstifte, Sechskantmutter) zu entwickeln. Der zu entwickelnde Aufbau soll sich dabei auf ca. 4 Kameras beschränken, welche die frei fallenden Bauteile aus mehreren Winkeln erfassen können. Zum Triggern der Bildaufnahme kann eine Lichtschranke genutzt werden. Die erfassten Ist-Bilder sollen über ein sog. Bildregistrierungsverfahren bekannten Ansichten von fehlerfreien Referenzbauteilen zugeordnet und mit diesen verglichen werden, um mögliche Fehler zu detektieren. Um eine hinreichend schnelle Bildauswertung zu gewährleisten, soll eine massiv-parallele Datenverarbeitung zur Anwendung kommen. Hierfür soll der Software-Framework XEIDANA® genutzt und ggf. im Rahmen der Arbeit um erforderliche Zusatzfunktionen erweitert werden. Die Validierung erfolgt im Labormaßstab anhand von Versuchsreihen mit künstlich geschädigten Bauteilen.

Schwerpunkte der Arbeit

  • Recherche zum Stand der Technik und Wissenschaft (automatische Qualitätsüberwachung, Kameratechnik, Bildregistrierung),
  • Anforderungsanalyse unter Berücksichtigung der Randbedingungen in der industriellen Produktion,
  • Entwicklung des mechanischen und elektrischen Prüfaufbaus (Rahmenkonstruktion, Halterungen, elektrisch/steuerungstechnischer Aufbau),
  • Entwicklung eines Software-Prototypen für die Bilderfassung, -registrierung und Fehlerdetektion anhand eines Soll-Ist-Abgleichs,
  • Bewertung und Dokumentation der Ergebnisse.

Was Sie mitbringen

  • Strukturierte selbstständige Arbeitsweise,
  • Teamfähigkeit,
  • schnelle Auffassungsgabe,
  • termingerechtes Arbeiten,
  • Kenntnisse im Bereich der Messtechnik.
  • Was Sie erwarten können

  • Einblick in spannende Forschungsprojekte im Bereich der Prüftechnik und Automation
  • Unterstützung bei der Einarbeitung in die Thematik auf Basis des vorhandenen Kenntnisstandes,
  • enge Betreuung durch wissenschaftliche Mitarbeitende,
  • Sprungbrett in die freie Wirtschaft,
  • gute Karrierereferenz,
  • Freiraum und Verantwortung,
  • Praxisnähe durch Projektarbeit,
  • moderne technische Ausstattung,
  • Austausch mit Fachkolleginnen und Fachkollegen innerhalb des Instituts und der Fraunhofer-Gesellschaft,
  • Campusnähe.


  • Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
    Wir weisen darauf hin, dass die gewählte Berufsbezeichnung auch das dritte Geschlecht miteinbezieht.
    Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf eine geschlechtsunabhängige berufliche Gleichstellung.

    Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir eröffnen neue Wege.

    Fragen zu dieser Position beantworten Ihnen gern:

    Dipl.-Ing. Alexander Pierer
    Tel.: +49371 5397 1203

    Dipl.-Inf. Thomas Wiener
    Tel.: +49371 5397 1757

    Bitte bewerben Sie sich bevorzugt online unter Anhang Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen (individuelles Anschreiben, Lebenslauf, aktuelle Notenübersicht, Immatrikulationsbescheinigung).

    Kennziffer: IWU_Arb_123 Bewerbungsfrist: 30.09.2021
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