WIR BEIM FRAUNHOFER-FEP BIETEN ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINE SPANNENDE
Bachelor- / Praktikumsarbeit im Bereich Plasmavorbehandlung von Kunststofffolien

Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP in Dresden widmet sich der Entwicklung innovativer Lösungen, Technologien und Prozesse zur Veredelung von Oberflächen und für die organische Elektronik.
Unsere Kernkompetenzen Elektronenstrahltechnologie, Sputtern, plasmaaktivierte Hochratebedampfung, Hochrate-PECVD sowie Technologien für organische Elektronik und IC-/ Systemdesign nutzen wir zur Lösung vielfältiger industrieller Problemstellungen der Oberflächenbehandlung, Vakuumbeschichtung und der organischen Halbleiter.

Was Sie mitbringen

Die Ausschreibung richtet sich an Studierende der Werkstoffwissenschaften, Physik, Physikalischen Technik, Mikro-, Nano- bzw. Oberflächentechnologien.

Vorkenntnisse auf den Themengebieten Charakterisierung von Oberflächen hinsichtlich deren Eigenschaften und Vakuumbeschichtung sind wünschenswert.

Sie sind motiviert, kreativ, arbeiten selbständig und präzise in analytischer und strukturierter Arbeitsweise! Sie verfügen über gute MS-Office-Kenntnisse, sehr gute Deutschkenntnisse, gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift und haben vor allem Spaß am wissenschaftlichen und experimentellen Arbeiten! Sie sind teamfähig und motiviert in der Zusammenarbeit!

Eine präzise und gewissenhafte Arbeitsweise wird zur Erledigung vieler Arbeiten benötigt.

Bachelorstudierenden empfehlen wir aufgrund der längeren Einarbeitungszeit, das Thema im Rahmen eines Forschungspraktikums mit direkt anschließendem Zeitraum für die Bachelorarbeit zu bearbeiten, so dass eine Bearbeitungszeit von mindestens 6 Monaten möglich ist. Das Thema kann auch im Rahmen eines Zwischenpraktikums als Praktikumsbeleg bearbeitet werden, wenn es einen ausreichend langen Zeitraum vorsieht.

Gestalten Sie Ihr Thema mit - wir freuen uns auf Sie!

Was Sie erwarten können

Für die Herstellung flexibler Bauelemente wie zum Beispiel Organische Leuchtdioden und Solarzellen werden verschiedene Dünnschichten wie transparente leitfähige Elektroden oder Gasbarriereschichten benötigt. Dafür werden physikalische (PVD) oder chemische (CVD) Abscheideverfahren genutzt. Ein wichtiger Aspekt in der weiterführenden Analyse der Schichten ist die Haftung der Schicht auf dem Substrat. Ist diese zu gering, kann es nach der Beschichtung oder in weiterführenden Verarbeitungsschritten zum Ablösen der Schicht kommen. Um die Haftung zu erhöhen, kann eine Plasmavorbehandlung des Substrates einen positiven Effekt erzielen. Im Rahmen dieser Arbeit soll der Einfluss einer Linearen Ionenquelle als Plasmavorbehandlung untersucht werden. Zuerst soll das physikalische Wirkungsprinzip betrachtet und die vorhandene Lineare Ionenquelle charakterisiert werden und anschließend der Einfluss bei verschiedenen Leistungsparametern auf verschiedene Substrate untersucht werden. Der Fokus soll dabei auf der Veränderung der Substratoberfläche durch die Plasmavorbehandlung liegen. Dafür soll die Oberflächenenergie des Substrates bestimmt werden sowie die Oberfläche mittels AFM und Weißlicht-Interferometrie untersucht werden. Anschließend sollen Modellschichten auf dem Substrat abgeschieden und hinsichtlich der Haftkraft untersucht werden.

Ihre Aufgaben beinhalten:
  • Literaturrecherche zur Linearen Ionenquelle als Plasmavorbehandlung und weiteren möglichen Plasmavorbehandlungen sowie der Vergleich der möglichen Alternativen für Anwendung auf Kunststofffolie und Metallbändern
  • Durchführung von Versuchen mit LIS an der Laboranlage sowie anschließender Auswertung der Proben
  • Analyse der Proben hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit und Haftkraft
o Oberflächeneigenschaften (Weißlichtinterferometrie, Atomkraftmikroskopie,       
   Lichtmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie, 
   Wasser-Kontaktwinkel Messung, Bestimmung der Oberflächenenergie)
o Haftkraft (Peeltest, Gitterschnitt)
Die Vergütung richtet sich nach den Richtlinien des Bundes über Praktikantenvergütungen.
Die Vergütung ergibt sich aus der gewünschten Art der Abschlussarbeit - entweder nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung von Hilfskräften oder nach den Richtlinien des Bundes über Praktikumsvergütungen. Der Umfang der Arbeit richtet sich nach der jeweiligen Prüfungsordnung der Hochschule. Ein Zeitraum von mindestens 6 Monate wird angestrebt. Die Arbeit kann sowohl von Universitäts- als auch von Fachhochschulstudenten durchgeführt werden.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Wir weisen darauf hin, dass die gewählte Berufsbezeichnung auch das dritte Geschlecht miteinbezieht.
Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf eine geschlechtsunabhängige berufliche Gleichstellung.

Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir eröffnen neue Wege.

Fachliche Fragen zu dieser Position beantwortet Ihnen gern:
Herr Stefan Hinze
Telefon: +49 351 2586-115

Administrative & Organisatorische Fragen beantworten Ihnen gern:
Frau Anke Gottlöber & Frau Jana Keßler
Personalabteilung
Telefon: +49 351 2586-403 / -437

Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik,
Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Bewerbungen bitte ausschließlich online über Button "Bewerben" oder über unsere Homepage unter Angabe der u. g. Kennziffer.

Kennziffer: FEP-2021-41 Bewerbungsfrist:
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